In Fitnessstudios, Reha-Einrichtungen und Firmenfitnessräumen laufen Trainingsgeräte oft viele Stunden am Tag. Die Normreihe DIN EN ISO 20957 legt Sicherheitsanforderungen für stationäre Trainingsgeräte fest – und regelmäßige Wartung ist der Schlüssel, damit diese Anforderungen dauerhaft erfüllt bleiben.
Typische Verschleißteile
- Stahlseile und Riemen an Kraftstationen
- Umlenkrollen und Lager
- Führungsstangen von Gewichtsblöcken
- Laufgurte und Antriebe von Laufbändern
- Polster, Griffe und Verstellmechanismen
Wartungsintervalle festlegen
Die Herstellerangaben sind der erste Maßstab. Viele Betreiber kombinieren eine tägliche Sichtkontrolle durch das Personal mit einer monatlichen Funktionsprüfung und einer jährlichen Inspektion durch Fachleute. Geräte mit hoher Auslastung sollten häufiger kontrolliert werden.
Warnsignale erkennen
Ausgefranste Seile, ungewöhnliche Geräusche, ruckelnde Bewegungen oder lose Schrauben sind deutliche Hinweise auf Handlungsbedarf. Betroffene Geräte sollten sofort außer Betrieb genommen und gekennzeichnet werden, bis die Ursache behoben ist.
Reinigung gehört dazu
Schweiß und Desinfektionsmittel greifen Oberflächen und Polster an. Eine regelmäßige, materialgerechte Reinigung verlängert die Lebensdauer und beugt Rissen und Korrosion vor.
Fazit
Ein dokumentierter Wartungsplan schützt Mitglieder vor Verletzungen, reduziert teure Ausfallzeiten und zeigt, dass der Betreiber seine Verantwortung ernst nimmt.