Zum Inhalt springen
Zurück zum Ratgeber

Fitnessgeräte im Studio sicher betreiben: Wartung nach DIN EN ISO 20957

Seilzüge, Gewichtsblöcke und Laufbänder verschleißen. So planen Studios Wartung und Prüfung ihrer Trainingsgeräte.

01. November 2026 · 2 Min. Lesezeit

Fitnessgeräte im Studio sicher betreiben: Wartung nach DIN EN ISO 20957
In Fitnessstudios, Reha-Einrichtungen und Firmenfitnessräumen laufen Trainingsgeräte oft viele Stunden am Tag. Die Normreihe DIN EN ISO 20957 legt Sicherheitsanforderungen für stationäre Trainingsgeräte fest – und regelmäßige Wartung ist der Schlüssel, damit diese Anforderungen dauerhaft erfüllt bleiben.

Typische Verschleißteile

  • Stahlseile und Riemen an Kraftstationen
  • Umlenkrollen und Lager
  • Führungsstangen von Gewichtsblöcken
  • Laufgurte und Antriebe von Laufbändern
  • Polster, Griffe und Verstellmechanismen

Wartungsintervalle festlegen

Die Herstellerangaben sind der erste Maßstab. Viele Betreiber kombinieren eine tägliche Sichtkontrolle durch das Personal mit einer monatlichen Funktionsprüfung und einer jährlichen Inspektion durch Fachleute. Geräte mit hoher Auslastung sollten häufiger kontrolliert werden.

Warnsignale erkennen

Ausgefranste Seile, ungewöhnliche Geräusche, ruckelnde Bewegungen oder lose Schrauben sind deutliche Hinweise auf Handlungsbedarf. Betroffene Geräte sollten sofort außer Betrieb genommen und gekennzeichnet werden, bis die Ursache behoben ist.

Reinigung gehört dazu

Schweiß und Desinfektionsmittel greifen Oberflächen und Polster an. Eine regelmäßige, materialgerechte Reinigung verlängert die Lebensdauer und beugt Rissen und Korrosion vor.

Fazit

Ein dokumentierter Wartungsplan schützt Mitglieder vor Verletzungen, reduziert teure Ausfallzeiten und zeigt, dass der Betreiber seine Verantwortung ernst nimmt.
Zurück zum Ratgeber